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Olivenöl

Zu den besonders gesunden Ölen zählt das Olivenöl. Seine Farbe variiert von einem grün bis hin zu einem goldgelb. Welche Farbe es hat, bestimmen die verwendeten Oliven, bzw. die Substanz, die in den verwendeten Oliven enthalten ist. Allerdings kann man die Qualität des Öls an sich nicht durch die Farbe bestimmen. Da spielen andere Faktoren eine Rolle.

In der mediterranen Küche wird das Olivenöl besonders häufig benutzt. Es gibt über 150 verschiedene Olivenbaumarten und so variiert auch der Geschmack, was den unterschiedlichen Gerichten teilweise auch einen unverkennbaren Geschmack gibt.

Herstellung

Zur Herstellung des Olivenöls werden im Wesentlichen zwei Verfahren angewendet.

Traditionelles Verfahren

Bei dem traditionellen Herstellungsverfahren werden die Oliven auf dem Boden der Ölmühle verteilt. Dabei werden sie durch Walzen zerkleinert. Dabei entsteht eine Masse, die in Olivenpresskörbe geschichtet und dann gepresst wird. Dabei gewinnt man ein Wasser-Öl-Gemisch. Dieses Gemisch lässt man stehen, bis sich beide Flüssigkeiten voneinander separieren.

Kontinuierliches Verfahren

Bei diesem Verfahren werden zunächst Fremdkörper wie etwa Blätter entfernt und die Früchte schließlich in einem Wasserbad gewaschen. Anschließend zerkleinert man die Oliven mitsamt ihren Kernen zu einer Masse. Diese breiige Flüssigkeit wird in einer Zentrifuge gegeben und so der Fruchtsaft aus der Olive gewonnen. Dem Saft wird noch kaltes Wasser zugeführt. So erhält man Kaltgepresstes Olivenöl. Führt man warmes Wasser zu, so ist die Ausbeute höher, das Öl jedoch nicht kaltgepresst. Nach dieser Prozedur ist das Öl noch trüb und nicht zum Verzehr geeignet. Deshalb wird es nun noch einige Wochen gelagert, damit sich die Schwebstoffe absetzen.